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IGEL

 

Bitte zögern Sie nicht, uns oder unsere Mitarbeiter auf nachstehenden IGEL-Leistungen anzusprechen:

 

Knorpelstabilisierung

Der Gelenkknorpel unterliegt einem Verschleiß. Überschreitet das Ausmaß die normale Altersdegeneration, so bildet sich eine Arthrose aus. Belastungsabhängig sind dabei primär Hüft- und Kniegelenke betroffen. Die verminderte Tragfähigkeit des Knorpels führt zu entzündlichen Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Ergussneigung. Zur Anwendung kommen die klassischen Behandlungen (Bestrahlungen, Cortisonspritzen, Bandagen). Medikamente wie Neyarthos, Synvisc, Ostenil oder Hy-Gag werden außerhalb akutentzündlicher Phasen in das Gelenk gespritzt. Sie bewirken eine mechanische Stabilisierung des kranken Knorpels, verbessern somit die Gleit- und Belastungsfähigkeit und sind sehr gut verträglich. Die vorgenannten Medikamente sind für die Hüfte und das Knie zugelassen. Die erwähnten Effekte auf den Gelenkknorpel sind vorübergehend, so dass nach 6-12 Monaten die Therapie (3-5 Spritzen) wiederholt werden sollte. Die Spritzenbehandlung kann mit der Magnetfeldtherapie kombiniert werden.

 

Magnetfeldtherapie (PMT)

Die ringförmig angebrachte Spule erzeugt ein räumliches Magnetfeld. Gegenüber herkömmlichen statischen Magfnetfeldern kann eine Pulsation erzeugt werden. Abhängig vom Krankheitsbild können am Gerät unterschiedliche Frequenzen und Stärken eingestellt und somit spezifisch eingesetzt werden. Die pulsierenden Magnetfelder bewirken einen physikalischen Effekt an den einzelnen Geweben, was zur verbesserten Durchblutung und Stoffwechsellage führt. Das PMT besitzt ein hohe Eindringtiefe, so dass auch fernes Gewebe wie Knorpel und Knochen erreicht wird. Hierin liegt der Vorteil gegenüber klassischen Bestrahlungsformen. Anwendungsbereiche: Osteoporose, Gelenkarthrose, Fibromyalgie, chronische Kopfschmerzen, Schmerzen nach Endoprothesen. Die PMT kann mit der Akupunktur synergistisch kombiniert werden. Üblich ist eine Behandlungsserie von 10 Sitzungen über 30 Minuten. Die Behandlung ist praktisch nebenwirkungsfrei und ist lediglich bei Trägen von Herzschrittmachern und künstlichen Herzklappen nicht einsetzbar.

 

Stoßwellentherapie (ESW)

Das Gerät erzeugt hochenergetische und gebündelte Ultraschallwellen und wurde ursprünglich zur externen Zertrümmerung von Steinen im Nieren- und Harnleiterbereich entwickelt. Die modifizierte Weiterentwicklung ermöglicht es, auch im Bereich der Muskel- und Sehnenansätze am Knochen zu therapieren. Hierbei können gefahrlos Kalkansammlungen in den Weichteilen (z.B. Kalkschulter) entfernt werden. Solide Knochen werden nicht angegriffen. An der Schulter kann es im Zuge der Kalkresorption zu einer vorübergehenden entzündlichen Schmerzhaftigkeit kommen.

Zusätzlich besitzt die ESW durch Bündelung des Ultraschalls eine hohe Eindringtiefe und erreicht somit auch sehr tief liegende Strukturen wie die Fersenplatte und den Fersensporn. Die Wirkung Sehnenansätze und Sehnen ist sowohl physikalisch (Wärmeentwicklung) als auch mechanisch zu sehen. Beim Tennisellenbogen entstehen die Schmerzen durch eine Verkürzung der Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur am Knochen. Die Stoßwellen führen zur mechanischen Stabilisierung der verkürzten Fasern.

Anwendungsgebiete: Kalkschulter und Schultersteife, Fersenschmerzen, Tennis/Golfellenbogen, Achillessehnenprobleme, Kniescheibenschmerzen. Die mechanische Massagewirkung kann man sich im Rahmen der Behandlung von schmerzhaften Triggerpunkten vor allem im Bereich der Wirbelsäule zu Nutze machen (Verspannungen, Fibromyalgie).

Die Behandlung ist schmerzarm, wobei die Anzahl der Anwendungen abhängig von der zu behandelnden Erkrankung ist.

 

Lasertherapie

Durch Laserstrahlen werden fotoelektrische Effekte in der Haut und den oberflächlichen Gewebsschichten erzeugt. Haut und Muskulatur werden somit verstärkt durchblutet und die lokalen Stoffwechselprozesse angeregt. Daher eignet sich die Lasertherapie für schmerzhafte Erkrankungen der Sehnen und Muskeln: Verspannungen, Rückenschmerzen, Migräne, Sehnenansatzentzündungen. Um die Effekte der Akupunktur zu verstärken, kann man beide Therapien kombinieren (Laserakupunktur). Die Anzahl der Behandlungen ist indikationsabhängig, umfasst jedoch meistens 10 Sitzungen. Die Anwendung ist ohne Nebenwirkung. Zum Schutz der Augen muß eine Laserbrille getragen werden.

 

Akupunktur

Diese Behandlungsalternative ist aus den Erfahrungen asiatischer Heilkunst der vergangenen drei Jahrtausenden entstanden. Umso weniger verständlich ist das momentane Vorhaben der Krankenkassen, eine wissenschaftliche Studie zur Effektivität der Akupunktur durchzuführen. Das tatsächliche Wirkprinzip der eingebrachten Nadel ist in der Tat nicht geklärt. Es handelt sich somit um eine Erfahrungsmedizin. Dabei werden feine Nadeln in spezifische Akupunkturpunkte eingebracht, welche auf gesonderten Bahnen (Meridianen) liegen. Die Nadeln regen einen Energiefluss an.

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: Schmerzen am Bewegungsapparat, Kopfschmerzen, Fibromyalgie. Eine Behandlungsserie umfasst 10 Sitzungen über 30-45 Minuten. Die Akupunktur kann mit der Laser- oder Magnetfeldtherapie kombiniert werden.

 

Schmerztherapie an der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule ist häufig Ausgangspunkt für chronische und langjährige Beschwerden. Ursächlich kommen hier Fehlformen (Skoliose), Bewegungsmangel, berufliche Belastungen, Anlagefaktoren (Wirbelgleiten), Verletzungen (Brüche) oder Bandscheibenvorfälle und Osteoporose in Frage. Alle Erkrankungen haben gemeinsam, dass die konventionellen Behandlungen nur begrenzt wirken und ein Voranschreiten nicht verhindern können. Die untere Lendenwirbelsäule als Hauptbelastungszone ist überwiegend betroffen. Über die Jahre bilden sich erhebliche Verschleißerscheinungen im Bereich der Wirbelgelenke, des Rückenmarkkanals (Spinalkanalstenosee) und der Bandscheibenräume in vielen Fällen können die Betroffenen nicht mehr schmerzfrei Laufen und Sitzen. Es kann zu neurologischen Veränderungen in den Beinen kommen. Zur Verbesserung der Lebensqualität und Vermeidung einer häufig umfangreichen Operation besteht die Möglichkeit, durch gezielte Infiltrationen an der vorgenannten Strukturen, eine spezifische Abschaltung und Schmerzreduzierung vorzunehmen. Diese Maßnahmen müssen mittels Röntgen oder Computertomogramm vorgenommen werden. Daher werden diese Behandlungen in Zusammenarbeit mit einem Radiologen durchgeführt. In Einzelfällen ist ein kurzer stationärer Aufenthalt notwendig.